Neil’s Garage
November 2007 | Meinung von Joerg Petzold | Neue Artikel per Mail erhaltenDass sich Unternehmen künstlerischer Ausdrucksformen bedienen, um ihr Produkt zu promoten, ist bekannt. Ist ja auch legitim und führt zu ganz fruchtbaren Konstellationen. Was aber, wenn sich Künstler der Oberflächenstruktur von Medien bedienen, umdrehen und daraus eine Medienkritik formen, die den schmalen Grad zur Satire ob der Ernsthaftigkeit schon wieder überschritten hat? Nein, es geht hier nicht um Schlingensief oder Heinrich Böll, sondern um Neil Percival Kenneth Robert Ragland Young, den Typ, der seit 30 Jahren mit einem kaputten Tonabnehmer in seiner Paula großartigst Musik macht. Sein neuestes Projekt: Living with war. Schöne neue Medienwelt.
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