Un-Independent Kurzfilme + interaktives Productplacement
Oktober 2007 | Meinung von Joerg Petzold | Neue Artikel per Mail erhaltenWar das ein Skandal: Schleichwerbung im gebührenfinanzierten Fernsehen! Thomas Gotttschalk und die Gummibärchen! iPods in der Lindenstraße! Alditäten im Tatort! Ach Gottchen…
“Den Spieß umdrehen” - das dachten sich die kreativen Köpfe von Loaded Film Entertainment und präsentieren auf floaded.de ein völlig neues Konzept symbiotischer Verschmelzung von filmischer Qualität und gesponsorten Produktauftritten. “Floaded” produziert mit Markenwerten angereicherte Kurzfilme; Geschichten also, in denen Marken und Produkte eine dramaturgisch integrierte Rolle spielen. Das wichtigste Kriterium beim Entwickeln der Handlung und Themen ist allerdings: vorrangig gute Unterhaltung für den User zu produzieren. Im Gegensatz zu reinen Werbefilmen stehen bei den “Floaded”-Produktionen die Markenprodukte also in einer eher funktionialen Beziehung zum übergeordneten Filmgeschehen. Ist ja schon mal ein cleverer Ansatz.
Raffiniert wird das Ganze aber erst durch einen sogenannten “Brand Layer” mit dessen Hilfe man den Film an den Stellen stoppen kann, an denen Produkte der Markenpartner im Bild sind. Von diesem Brand Layer aus kann sich der User dann zu den Brand Pages weiterklicken, die die Produkte der Sponsoren näher vorstellen.
Es handelt sich bei den Floaded-Filmen nicht um Auftragsarbeiten, viel mehr werden mögliche Kooperationspartner auf Basis der voran gestellten Filmidee aquiriert. Den Anfang macht der Kurzfilm “Die Erlkönigin”. Prominentester Markenpartner ist Mercedes-Benz, Ort der Handllung Nordfrankreich und Franziska Schlattner kennt man auch nicht nur aus Elementarteilchen. Konzept: Gelungen!
Teaser zu “Die Erlkönigin”:
Link: www.youtube.com


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